Dass bei Flügen nach und aus Israel verschärfte Sicherheitskontrollen gelten ist weithin bekannt. Ebenso ist ‚ethnic profiling’ eine Standardmaßnahme: Jüdische Israelis werden bevorzugt, alle anderen, insbesondere Araber werden intensiv befragt und untersucht. Das alles ist nicht neu, darauf richte ich mich bei jedem Flug nach Israel ein. Die von EL AL letztens an den Tag gelegte Praxis ist jedoch mindestens grenzwertig, wenn nicht sogar offen rassistisch: 21 Akademiker eines von der Brandeis Universität in Boston finanzierten Programmes für Israel Studien wollten von New York nach Tel Aviv fliegen – 13 davon (aus aller Herren Länder) kamen an Bord, acht wurde die Einreise verweigert. Diese acht, sie waren nicht jüdisch.

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