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Christian Thuselt Archives - Fokus-Nahost

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Blogs zum Nahen Osten

Kategorie: Christian Thuselt (Seite 1 von 2)

Alle Artikel von Christian Thuselt.

Habemus Aoun oder Habemus Avum – Libanon hat einen Präsidenten

Nach 45 Wahlgängen hat der Libanon einen neuen Präsidenten. Wir stellen "den Neuen" vor.

Das Zeremoniell wäre der Würde des Anlasses angemessen: Wenn im Vatikan der neue Papst gewählt wird, so steigt weißer Rauch auf und ein Sprecher verkündet: Habemus Papam – wir haben einen Papst, oder eigentlich: wir haben einen Vater. Im Libanon müsste die Ankündigung eigentlich lauten: Habemus Avum, wir haben einen Großvater. Denn der am Montag gewählte neue Amtsinhaber Michel Aoun, ist stolze 81 Jahre alt. Wir wollen in diesem Artikel kurz beleuchten wer der neue Staatspräsident des Libanon ist und was diese Wahl für das Land bedeuten könnte

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Die Müllkrise und der Kult um die Zivilgesellschaft

Was seit Wochen sich langsam anbahnte, ist jetzt vulkanartig ausgebrochen: Die Müllkrise von Beirut artikuliert die Verdrossenheit der Libanesen mit ihrem Staat und dessen Funktionen. Dennoch sollte jeder Beobachter dringend gewarnt sein: Revolutions- und Zivilgesellschaftsromantik ist vollkommen fehl am Platze. Die Zivilgesellschaft des Libanon ist genau das, was sie lautstark abschaffen will.

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Von der Milizionarisierung Syriens

Getreu dem Motto „Unter den Blinden ist der Einäugige König“ profitiert momentan die syrische Regierung von der Schwäche der dortigen Opposition und vom Siegeszug des „Islamischen Staates“ (IS). In weiten Teilen des Landes herrscht der IS, in anderen die reguläre Armee, einen kleinen Streifen im Norden kontrollieren kurdische „Volksschutzeinheiten“. Dem Hauptteil der syrischen Opposition bleiben nur noch kleinere Gebiete. Wer aber einen Sieg der Regierung al-´Asad mit Stabilität für das Land gleichsetzt, wird sich getäuscht sehen. Nicht nur, weil der gegenwärtige Aufstand ohne den ökonomischen wie ideologischen Bankrott des derzeitigen Regimes nicht denkbar gewesen wäre, sondern weil die syrische Regierung sich selbst in neue Abhängigkeiten begibt. Und dies keinesfalls nur im Ausland (Iran und/oder Russland), sondern auch im Inland.

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Es geht nicht um Staaten, es geht um Ordnungen

Zuletzt wurde in vielen Medien vom Tod des Sykes-Picot Abkommens und somit auch der von ihm geschaffenen staatlichen Landschaft des Nahen Ostens gesprochen. Ich bin da anderer Meinung. Es geht - mit der relativen Ausnahme der Jihadisten - nicht um die Überwindung einer angeblich ungerechten Grenzziehung, es geht um unterschiedliche politische Ordnungen in diesen Staaten, bzw. um Machtteilhabe. Weiterlesen

Der Syrische Bürgerkrieg als bewaffnetes Franchising

Zu Beginn einer kleinen Serie über die aktuellen Entwicklungen in Syrien und deren Bedeutung für das regionale Umfeld wollen wir an dieser Stelle einen Blick auf die Situation im Lande werfen. Diese ist primär als fortschreitender Zerfall einer zentralisierten Ordnung auf beiden Seiten des Konfliktes zu verstehen. Damit einher geht die Schaffung immer neuer Konfliktakteure. Dies macht - leider - jedwede Möglichkeit eines baldigen Endes des Krieges recht unwahrscheinlich. Darüber hinaus wirkt sich dieser Zerfall natürlich auch auf eine mögliche Nachkriegsordnung aus. Weiterlesen

Die Syrisierung des Libanon

Die momentan schlechteste Nachricht für den fragilen Libanon ist, dass der Krieg im benachbarten Syrien mit unverminderter Härte weitergeht. Und leider steigt somit auch die Gefahr einer Ansteckung. Wir wollen mal einen kleinen Blick auf die aktuelle Entwicklung eines Konfliktes werfen, der weniger denn je ein rein syrischer ist. Weiterlesen

Die Bombe von Beirut

Die Bombe die Ende vergangener Woche die Ibrahim-Monzer-Straße im Ostbeiruter Stadtteil Ashrafiyyah erschütterte, scheint den Libanon wieder etwas näher an einen möglichen Bürgerkrieg gerückt zu haben. Die Betonung liegt dabei auf scheinen. Denn trotz aller Schwarz-Weiß-Rhetorik der beteiligten politischen Akteure, bei der für das kleine Wort „vielleicht“ schon seit einigen Jahren so wenig Platz bleibt, stellt für die meisten Libanesen ein Bürgerkrieg ein Horrorszenario dar, das sie dringend vermeiden wollen.

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Zwischen Elite und letztem Aufgebot: Der syrische Sicherheitsapparat als wesentliche Stütze des Systems, Teil 2

Insbesondere nachdem in Syrien der Kampf um die beiden Zentren des Landes – Damaskus und Aleppo – begonnen hat, hängt Bashar al-´Asad wie nie zuvor von seinen Bewaffneten ab. Im ersten Teil unserer Miniserie über den syrischen Sicherheitsapparat haben wir uns mit dem engeren Umfeld Bashar al-´Asads und seinen Elitetruppen befasst. Diesmal wollen wir die beiden noch ausstehenden „Ringe der Macht“ analysieren: Die Halb- und Inoffiziellen sowie den Rest der Armee.

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Zwischen Elite und letztem Aufgebot: Der syrische Sicherheitsapparat als wesentliche Stütze des Regimes, Teil 1

Viel ist geschrieben worden über Reformen oder Kontaktgruppen, Konfession oder Kooptation, Parteien oder die Damaszener Bourgeosie - auch von uns. Entscheidend aber werden am Ende nur die Bewaffneten sein. Man ist versucht zu sagen: Das syrische Regime ist zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt.  Höchste Zeit also  für uns, sich einmal mit ihnen in einer kleinen zweiteiligen Serie zu beschäftigen.

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Die Welt zu Gast beim Investmentfonds oder die Maus die brüllte

Qatar und die WM 2022

Es ist Ausnahmezustand angesagt - Fussballeuropameisterschaft. Und da das Fussballfieber nun schon mal grassiert, lassen wir doch auch www.fokus-nahost.de davon erfassen. Denn da behaupte noch jemand, Fussball wäre nicht politisch und hätte mit dem Nahen Osten nichts zu tun. Und ob!

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