PorträtSusanne Kaiser,

Geboren am 9. September 1980 in Berlin

Freie Journalistin mit den Spezialgebieten Mittelmeer, vor allem politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen EU-Ländern und Nordafrika, Migration, Islam in Europa und politischer Feminismus.

Promotion in Literaturwissenschaften über Körpervorstellungen in der algerischen und marokkanischen Literatur („Körper erzählen. Geschichten, Sprache und Gesellschaft bei Assia Djebar und Tahar Ben Jelloun“)

https://fu-berlin.academia.edu/SusanneKaiser

Forschungsschwerpunkte:

Kulturkontakte und Entwicklungen kultureller Konzepte und Semantiken,

Körpervorstellungen in Diskursen der Literatur, der Wissenschaft und des Alltags,

(Post-)Kolonialismus im Maghreb

Magisterstudium der Romanistik (Italienisch, Französisch und Spanisch) und Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Universität La Sapienza in Rom mit Schwerpunkt Mittelmeerraum, kulturelle Identität durch Sprache, Juden in Europa und Migrationsliteraturen.

Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Latein, Arabisch und Türkisch

Publikationen (Auswahl):

 

journalistische Artikel und Beiträge

„Wie ist das Salz ins Wasser gekommen?“, in: taz, 26. Februar 2014.

„Make Couscous, Not War“, in: taz, 23. Dezember 2013.

„Forensiker der Macht – Yasmina Khadra“, in: zenith 06/2013.

„Ausschlusskriterien weiblich und muslimisch“, in: Frauen. Gesellschaft und Politik, Ausgabe 313, Oktober 2013.

„Frauen bewegen Brasilien – Die Anfänge des Feminismus im Jahrhundert der Frauenrechtsbewegungen“, in: Frauen. Gesellschaft und Politik, Ausgabe 312, September 2013.

Wissenschaftliche Aufsätze

„Gazing, Naming, Dancing: Staged Body Techniques and the Embodied Community in Assia Djebar“. In: Körper, Sexualität und Medizin in muslimischen Gesellschaften, Hg. Patrick Franke, Susanne Kurz und Claudia Preckel (in Vorbereitung).

„Körper und Erzählen – Zur Inszenierung mündlicher Erzähltradition in Tahar Ben Jellouns L’enfant de sable“. In: Kultur – Wissen – Narration. Perspektiven transdisziplinärer Erzählforschung für die Kulturwissenschaften, Hg. Alexandra Strohmaier, Bielefeld: transcript 2013, 445-457.

„Vom Körper als Medium zum Medium des Textes – Körpersprache als narrative Strategie in Tahar Ben Jellouns L’enfant de sable“. In: Möglichkeiten und Grenzen der Philologie, Hg. Jens Elze, Zuzanna Jakubowski, Lore Knapp, Stefanie Orphal, Heidrun Schnitzler, GiNDok – Publikationsplattform Germanistik 2011, S. 89-103.

„Klinkenberg, Michael F.: Das Orientbild in der französischen Literatur und Malerei vom 17. Jahrhundert bis zum fin de siècle. Rezension“. In: OLZ – Orientalistische Literaturzeitung 105 (6), 2010, S. 764–770.

Auslandsaufenthalte:

Recherche-, Studien- und Sprachaufenthalte in Marokko, Tunesien, Libanon, USA (Berkeley), Ägypten, Israel und Palästina

Lehre:

WiSe 2010 / 2011 Hauptseminar „Frankophone Texte zeitgenössischer Autorinnen und Autoren aus dem Maghreb“ an der Freien Universität Berlin

Ausgewählte Referenzen:

„Körper erzählen: Geschichten, Sprache und Gesellschaft in Körperkonzepten von Assia Djebar und Tahar Ben Jelloun“, Universität Siegen, VI. Forschungstag Frankreich und Frankophonie im April 2013.

„Weber, Diebe und Erzähler – Verkörperungen des Erzählens bei Tahar Ben Jelloun und Assia Djebar“, Universität Erlangen, 29. Forum Junge Romanistik Corpus im März 2013.

„Introduction“, Einführung in den Vortrag „World Literature and Language Anxiety“ von Prof. Robert Young, New York University, bei der Tagung Approaches to World Literature an der Freien Universität Berlin im Juni 2012.

Organisation der Tagung „Fiktion im Vergleich der Künste und Medien“ und Moderation des Panels „Wirklichkeit und Möglichkeit“ an der Freien Universität Berlin im Oktober 2011.

„Body Poetics: Embodying Control and Transgression in Postcolonial Maghrebian Literature“, UC Berkeley, Konferenz The Crisis of the Confined Body: A Conference in Roman Studies im April 2011.

„Weaving Words – Body Poetics and Representation in Postcolonial Maghrebian Women’s Writing“, Third Annual Cultural Studies Graduate Student Conference at the University of New Mexico Hybrid Identities, Diasporic Communities and the Politics of Representation im April 2011.

„Vom Körper als Medium zum Medium des Textes. Körpersprache als narrative Strategie in der Literatur maghrebinischer Autorinnen“, Freie Universität Berlin, Tagung Möglichkeiten und Grenzen der Philologie im Juli 2010.